Berichte und Projekte aus dem aktuellen Schuljahr

Opernhausbesuch am 17.12.2019

Der vierte Jahrgang war in diesem Schuljahr kurz vor Weihnachten im Opernhaus. Wir schauten uns Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ an, eine Märchenoper, die wunderschön inszeniert worden ist.

Wir fuhren mit der Bahn zum Opernhaus und vor der Veranstaltung frühstückten wir im Foyer.

Bereits im August, also lange im Voraus, hatten wir die Karten bestellt, damit wir auch gute Plätze bekommen konnten.

Und siehe da, diese frühe Kartenreservierung hat sich gelohnt!

Die Klasse 4c bekam fast alle Sitzplätze in der ersten Reihe. Somit hatten wir aus der 4c einen spektakulären Ausblick auf alles, was genau vor uns und vor allem unter der Bühne ablief. Bereits bevor es so richtig losging, beobachteten wir staunend die vielen Musiker mit ihren unterschiedlichen Musikinstrumenten. Sie stimmten ihre Instrumente und spielten sich ein. Allein das zu sehen, war ein Ereignis!

Und dann kam der Dirigent, der erstaunlich jung war.

Nun ging es los. Zuerst wurde ziemlich lange Musik mit den vielen Instrumenten gespielt und irgendwann öffnete sich der riesengroße Vorhang.

Das Märchen „Hänsel und Gretel“ begann. Gretel hatte geflochtene Zöpfe und ein wunderschönes Lächeln. Hänsel war eigentlich gar kein richtiger Junge, er wurde von einer jungen Frau gespielt. Das bemerkten wir schnell. Es wurde durchgängig gesungen, unterstützt durch Schriftbänder, die über der Bühne mitliefen, auf denen man den Gesang mitlesen konnte.

Viele Kinder waren das allererste Mal in einer Oper und fanden es ungewöhnlich, dass fast nur gesungen wurde.

Die Bühnenbilder wechselten zwischenzeitlich und es gab auch eine Pause, in der wir uns wieder im Foyer aufhielten.

Der Dirigent faszinierte uns, er kannte natürlich jede Einzelheit der Musik und auch der gesungenen Texte. Er gab allen Musikern ein Zeichen für jeden Einsatz ihres Instruments und sang die Texte mit.

Die Kostüme fanden wir richtig toll, besonders das der Hexe. Sie hatte einen sehr farbenfrohen Rock an. Und sie hatte eine richtige Hexenfrisur mit wild zerzausten Haaren, eine gebogene Nase in ihrem grimmig dreinblickenden Gesicht und eine schwarze Katze auf ihrer Schulter.

Das Hexenhaus war super schön, ganz bunt, mit Lebkuchen und Zuckerwerk verziert, genau so, wie man sich das Hexenhaus vorstellt. Natürlich schaffte Gretel es, die Hexe zu überlisten, sodass sie nicht in dem großen Ofen braten musste. Die Hexe wurde von Gretel in den Ofen gestoßen und die Kinder wurden gerettet.

Uns hat die Inszenierung sehr gut gefallen und es war ein tolles Erlebnis, eine so farbenprächtige Märchenoper im Opernhaus zu sehen.

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